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Employer Branding oder Kleider machen Leute: So steigern Sie Ihre Arbeitgeber-attraktivität

Gepostet von MY MATZ Redaktion am 18.04.2019, 09:38:21

 

Was ist Employer Branding eigentlich? Möchte ein Unternehmen heute als attraktiver Arbeitgeber (Employer) wahrgenommen werden, benötigt es eine Strategie, um dieses Ziel zu erreichen. Wer nach geeigneten Maßnahmen sucht, kommt über kurz oder lang am so genannten Employer Branding nicht vorbei.

 

Dabei handelt es sich um eine solche Maßnahme, die dabei helfen kann, Start-ups und gestandene Firmen als glaubwürdig, fair und seriös darzustellen. Doch dies tun natürlich auch andere Unternehmen mit großem Engagement.

Diese Firmen konkurrieren mit Ihrem Betrieb, wodurch im Rahmen der Herausbildung einer Arbeitgebermarke stets eines mitschwingt: das Bestreben, sich effektiv von der Konkurrenz abzuheben – und zwar positiv. Wie das Suffix -ing bereits vermuten lässt, handelt es sich beim Branding um den Prozess der Markenbildung. Das Resultat des Ganzen ist der Employer Brand, die Arbeitgebermarke. Sie beschreibt die Arbeitgeber-Wahrnehmung auf dem Arbeitsmarkt durch die Augen potenzieller Bewerber.

 

Arbeitgeber-Attraktivität-leicht-gemacht

 

Nicht erst seit Beginn der Flüchtlingskrise, als Politiker gebetsmühlenartig das Potenzial der Neuankömmlinge für den deutschen Arbeitsmarkt betonten, ist der breiten Öffentlichkeit bewusst: Deutschland leidet unter einem Fachkräftemangel, der aufgrund der demografischen Entwicklung immer stärker zu Tage tritt. Vor diesem Hintergrund wird es für Unternehmen immer schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Zugleich wird es immer wichtiger, top ausgebildete Mitarbeiter für die eigene Firma zu gewinnen und jene dann auch dauerhaft in den eigenen Reihen zu halten. Nötig ist das insbesondere aus zwei Gründen:

Zum einen stärkt dies den eigenen Betrieb, zum anderem stehen diese qualifizierten Arbeitnehmer nicht für konkurrierende Unternehmen zur Verfügung. Damit sich hochqualifiziertes Personal aber tatsächlich für die eigene Firma entscheidet, sollte ihre Arbeitgeberattraktivität entsprechend groß sein. Einen bedeutenden Schritt auf diesem Weg gehen Unternehmen, indem sie sich selbst als attraktiven Arbeitgeber darstellen. Wie dies gelingen kann, welche Ziele beziehungsweise Ergebnisse damit verbunden sind und warum in diesem Zusammenhang Kleider tatsächlich Leute machen – all das erfahren Sie in diesem My-Matz-Blogbeitrag.

 

 

WELCHE ZIELE VERFOLGT DIE BILDUNG EINER UNTERNEHMENSMARKE?

Es sind ebenjene Eindrücke, die darüber entscheiden, ob sich Arbeitnehmer auf die Stellenausschreibung einer Firma bewerben oder eben nicht. Leider unterschätzen dies viele Geschäftsführer, Manager sowie Personaler und klammern komplett aus, dass Interessenten heute hervorragende Möglichkeiten für einen aufschlussreichen Arbeitgeber-Vergleich haben. In der Regel informieren sich Arbeitnehmer bereits im Vorfeld über einen Betrieb, indem sie die Bewertungen und Erfahrungen aktueller beziehungsweise ehemaliger Angestellter einer Firma ausführlich lesen.

Berichten jene von einer unbefriedigenden Unternehmenskultur, fallen schon mal Stellenausschreibungen durch das Raster, die in früheren Zeiten aufgrund attraktiver Entlohnung und blumiger Worte auf jeden Fall eine Bewerbung nach sich gezogen hätten. Wer hier mit seinem schlechten Image zu kämpfen hat, sollte schleunigst gegensteuern.

Mit Blick auf derartige Portale, die sich sowohl an Job-Interessenten als auch an gegenwärtige und ehemalige Arbeitnehmer richten, lassen sich die Ziele professioneller Arbeitgebermarkenbildung in zwei große Bereiche kategorisieren: zum einen in den Bereich des Rekrutierens von neuem Personal und  zum anderen in den Bereich des Bindens von aktuellem Personal. Schaffen Sie dies, machen sich mittel- und langfristig positive Auswirkungen bemerkbar. Gewinnen Sie die besten auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Mitarbeiter, wirkt sich dies auf den Erfolg Ihres Unternehmens aus. Ein Blick auf die Entwicklung Ihrer Geschäftszahlen bestätigt diese These häufig.

 

 

Personalrekrutierung effizienter gestalten

Arbeitnehmer fallen nicht vom Himmel. Wenn Sie es versäumen, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen und als attraktiven Top-Arbeitgeber zu positionieren, wird es für Sie schwer. Schwer, qualifiziertes Personal zu bekommen und jenes dann auch auf Dauer zu halten. Bleibenden Eindruck hinterlassen Sie bei potenziellen Neuzugängen auf verschiedenen Wegen. Zum einen dienen Ihnen Messen und spezielle Jobbörsen als ideale Plattform, um sich dort als der authentische und vertrauenswürdige Premium-Arbeitgeber zu präsentieren, der Sie hoffentlich auch tatsächlich sind.

Dies gelingt Ihnen grundsätzlich mit einem seriösen Auftritt, der durch ein einheitliches Corporate Design gekennzeichnet ist. Die Optik des Messestands und der Look Ihrer Mitarbeiter sollten in sich stimmig sein, was beim Erstkontakt stets sehr wichtig ist. Insbesondere die Bekleidung spielt eine wichtige Rolle, doch dazu später mehr. Neben dem Erscheinungsbild punkten Sie mit reichlich Fachwissen und einem freundlichen Auftreten. Überzeugen Sie Interessenten in diesem Bereich, haben Sie den Grundstein gelegt.

Der positive erste Eindruck rückt aber schnell in den Hintergrund, wenn sich dieses gute Bild Ihres Unternehmens nicht fortzeichnet. Probleme ergeben sich meist dann, wenn die Stellenanzeige oder das Vorstellungsgespräch beim Personaler die harten Fakten auf den Tisch bringen. Damit ist nicht zwangsläufig das Gehalt gemeint, wenngleich jenes natürlich zu jeder Zeit über die Attraktivität einer Stelle entscheidet. Ob neue Mitarbeiter oder langjährige Weggefährten: Ihr Personal möchte sich in Ihrer Firma wohlfühlen und seine Aufgaben tagtäglich in einem angenehmen Arbeitsklima verrichten.

Unbezahlte Überstunden oder starre Arbeitszeiten ohne Flexibilität disqualifizieren Sie als attraktiven Employer und machen selbst den besten Erstkontakt zunichte. Dieses Bewusstsein müssen Sie daher fest in Ihrer Unternehmenskultur verankern und überzeugend vorleben. Andernfalls werden sich die besten Arbeitnehmer für die Konkurrenz entscheiden. Und auch das Halten qualifizierten Personals wird zu einer echten Herausforderung, falls Sie nicht in Ihre Arbeitgeberattraktivität investieren.

 

Mitarbeiterbindung stärken

Was auf Neuankömmlinge zutrifft, gilt natürlich auch für das bestehende Personal: Nur wer sich in einem Unternehmen wohlfühlt und dort gerne arbeitet, wird dauerhaft in der Firma verweilen. Studien haben zu Tage gefördert, dass die Vergütung zwar wichtig, aber keineswegs der bedeutendste Faktor pro oder contra eine Stelle ist. Arbeitnehmer schätzen nämlich einige Kriterien weitaus wichtiger ein, wenn Sie sich auf eine Position bewerben. Sie sollten sich daher vor Augen führen, dass sich potenzielle Bewerber die folgenden Fragen stellen:

Kollegiales Arbeitsklima

  • 1. Werde ich in einem kollegialen Arbeitsklima tätig sein?

Beruf und Familie

  • 2. Lassen sich Beruf und Familie unter einen Hut bringen?

AufstiegsmöglichkeitenVerantwortung

  • 3. Habe ich Aufstiegsmöglichkeiten oder zumindest eine gewisse Verantwortung?

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • 4. Investiert das Unternehmen in sein Personal? Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

Work-Life-Balance

  • 5. Wie steht es um die Work-Life-Balance? Habe ich ausreichend Freizeit?

Nur dann, wenn Sie Interessenten diese Fragen zu deren Zufriedenheit beantworten können, werden Sie als attraktiver Top-Arbeitgeber wahrgenommen werden. Ob diese Bedingungen erfüllt sind, wird selbstverständlich auch von Angestellten immer wieder aufs Neue überprüft, die schon länger bei Ihnen arbeiten. Stellen Sie die Erwartungen jener zufrieden, erhöhen Sie automatisch die Motivation und steigern die Identifikation mit Ihrer Firma.

Es sind genau diese Ergebnisse, die Arbeitnehmer daran hindern, Ihr Unternehmen zu verlassen. Zahlen Sie demnach in Ihre Unternehmensmarke ein, gewinnen Sie nicht nur die besten Mitarbeiter – Sie halten jene auch und mit ihnen zugleich die Fluktuation gering. Identifizieren sich Ihre Mitarbeiter mit Ihrem Betrieb, macht sich dies laut einiger Studien in der Regel anhand weiterer Merkmale bemerkbar. Zufriedene Mitarbeiter

höhere Leistungsbereitschaft

  • legen eine höhere Leistungsbereitschaft an den Tag

seltener krank

  • melden sich seltener krank

unterlassen Bürodiebstahl

  • unterlassen Bürodiebstahl

und helfen generell dabei, die Geschäftsergebnisse zu verbessern.

 

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Wie lassen sich Motivation und Identifikation konkret steigern?

Einen attraktiven Employer Brand entwickeln Sie unter anderem dadurch, dass Sie Ihren Mitarbeitern das Arbeitsklima zum Wohlfühlen bieten, das sich jene wünschen. Neben vielen weiteren Möglichkeiten können Sie Ihrem Personal eine Freude bereiten, indem Sie teilweise Homeoffice gewähren. Das Arbeiten von zu Hause aus erlaubt vielen Menschen, Beruf und Familie besser zu vereinen.

Denselben Effekt bringen die Reduzierung von 5 auf 4 Arbeitstage pro Woche und grundsätzlich flexible Arbeitszeiten. Weitere Highlights unter den sogenannten Incentive-Maßnahmen könnten Dienstwagen, -handys oder -laptops sein, doch auch kostenlose Weiterbildungen für Mitarbeiter, Snacks, Drinks und eine besonders große Lounge zum Relaxen sind denkbar.

Welche Wünsche und Bedürfnisse Ihre Angestellten ganz konkret haben, finden Sie leicht im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung heraus. Führen Sie jene regelmäßig durch, um die Stimmung in Ihrem Unternehmen analysieren zu können. Auch dies gehört zur Arbeitgebermarkenbildung dazu. Lassen Sie des Weiteren Maßnahmen rund um das Teambuilding nicht außer Acht. Eine geschlossene Mitarbeiterschaft fühlt sich generell wohler und weiß die bei Ihnen herrschende Unternehmenskultur sehr wohl zu schätzen.

 

 

Welche Rolle spielt Bekleidung im Corporate Design?

Die Bedeutung der Bekleidung innerhalb eines Unternehmens unterschätzen viele Entscheidungsträger. Mit Blick auf das alltägliche Miteinander im Büro kann es die Belegschaft zusammenschweißen, wenn alle auf das Corporate Design abgestimmte Textilien tragen. Dies bedeutet nicht, dass sämtliche Mitarbeiter zwangsläufig denselben Anzug tragen müssen. Farblich passende T-Shirts mit eingesticktem Unternehmenslogo genügen. Die Bekleidung spielt aber nicht nur hinsichtlich des Innenlebens Ihrer Firma eine Rolle. Hochwertige Kleidung ist auch auf Messen und anderen Events wichtig.

Denken Sie immer daran, dass Ihre Mitarbeiter für Ihren Betrieb das Aushängeschild schlechthin sind. Potenziellen Bewerbern und Geschäftskunden ergeht es nicht anders als Ihnen im täglichen Leben: Der erste Eindruck entscheidet. Präsentieren sich Ihre Mitarbeiter im einheitlichen Look, der zu Ihrem Unternehmen und zum Messestand passt, punkten Sie höchstwahrscheinlich mit einem positiven ersten Eindruck. Wenn auf den ersten Blick ersichtlich ist, wer zu Ihrem Unternehmen gehört, erleichtert dies die Kontaktaufnahme vonseiten der Messebesucher.

Zudem sorgen Sie auf diese Weise mühelos für einen hohen Wiedererkennungswert. Überlassen Sie dieses öffentliche Bild daher nicht dem Zufall, denn der erste Eindruck lässt sich nur schwer revidieren. Investieren Sie in hochwertige Bekleidung, die stilistisch zu Ihnen als Employer passt und in der sich Ihr Personal wohlfühlt. Nutzen Sie diese Chance, Ihr Personal für Messe und Vertrieb als Markenbotschafter einzusetzen. Dies ist ein bedeutender Teil der visuellen Kommunikation, mit der Sie Ihre Firma zu einer beliebten Unternehmensmarke entwickeln können.

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