• Kostenloser
    Versand
  • Overnight
    Produkte
  • Persönliche
    Ansprechpartner

Das Prospekt ist tot – es lebe das Prospekt!

Gepostet von MY MATZ Redaktion am 23.07.2019 09:58:45

 

Das Prospekt ist tot – es lebe das Prospekt!

Aufmerksamen Verbrauchern ist längst aufgefallen: Das klassische Produktprospekt, wie es jahrzehntelang seinen Siegeszug durch die deutsche Werbewelt unternahm, tritt seinen Rückzug an. Dies ist keine Qualitätsfrage. Vielmehr haben sich die Anforderungen an moderne Werbemittel geändert. Auch Verbraucher haben neue Wünsche und Angewohnheiten entwickelt, wie ein Blick in die Statistik zeigt.

Laut Statista sank allein zwischen 2014 und 2017 die Zahl jener Menschen, die einmal oder mehrmals pro Woche Prospekte und Beilagen aus Zeitschriften gelesen haben, von 29,44 Mio. auf 23,27 Mio. Im selben Zeitraum stieg die Zahl jener, die seltener oder nie darin lasen, von 20,24 Mio. auf 25,38 Mio. Der Trend ist unverkennbar.

newspapers-2586624_1920

Am Anfang war der Flyer:
Werbezettel als Klassiker schlechthin

Mit einem Produktprospekt wollten und wollen Unternehmen spezielle Waren oder Dienstleistungen bewerben. Ihnen sind diese Werbemittel sicherlich als mehrseitige Blickfänge bekannt. Doch dies war nicht immer so. Denn viele Jahrzehnte lang bewarben Firmen ihre Angebote auf schlanken Werbezetteln, die im heutigen Sprachgebrauch auch als Flyer bekannt sind.

Einer der größten und erfolgreichsten deutschen Discounter mit dem großen A beispielsweise setzte bis in die 80er-Jahre hinein auf einen Einseiter, der die Funktion eines Produktprospekts innehatte. Dies änderte sich erst in den 90er-Jahren, bis sich dann im neuen Jahrtausend die mehrseitigen Werbeprospekte durchgesetzt hatten. Allein ein Blick auf die Werbemittel sämtlicher Discounter genügt als Beweis.

 

Das klassische Produktprospekt: Wie sah und sieht es aus?

Wie bereits angeklungen ist, war das klassische Produktprospekt häufig ein Einseiter, der die aktuellen beziehungsweise besonders günstigen Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens präsentiert hat. Dieses Druckerzeugnis gibt es auch heute noch,
trägt in der Regel aber die Bezeichnung Flyer. bundo-kim-j_C123EXFWM-unsplash

Stand in früheren Zeiten ganz klar das Schriftbild im Vordergrund,  
dominieren heute eher Bilder.
So zählte beispielsweise der Discounter mit dem großen A in den 50er-Jahren hauptsächlich die Sortimentspreise auf, ohne viel auf Farbe und Grafiken zu setzen. Schlichte Designs genügten.

Heute ist aus dem Einseiter ein mehrseitiges kleines Heftchen geworden,
das auffällig farbenfroh daherkommt und Schrift mit Bildern sowie Grafiken kombiniert.

 

Der Weg zur Zeitschrift: Auf Mehrwert kommt es anmarkus-spiske-Lt_tJO_tpaE-unsplash

Drucksachen dieser Art haben sich in den vergangenen knapp 70 Jahren also deutlich verändert.
Doch eine Sache ist allen Ausführungen, Varianten und Weiterentwicklungen gemeinsam: Sie sollten
und sollen informieren. Darin liegt auch die Hauptaufgabe und Daseinsberechtigung von Produktprospekten.


Der Wunsch nach Mehrwert und Information ist in den vergangenen Jahren bei vielen Menschen größer geworden, wodurch Unternehmen die Gestaltung ihrer Werbemittel angepasst haben.
So entstanden mehrseitige Broschüren und Magazine, deren Inhalt weit über die bloße Darstellung einiger Produkte hinausgeht.
Das klassische Produktprospekt findet heute verstärkt als Wurfsendung Verwendung und fungiert eher als kleiner Reminder für Events,
spezielle Angebote oder Produkte.

 

Broschüren und Magazine – moderne Werbemittel
mit hohem Informationsgehalt

Entwickelt haben sich aus diesem Drang nach Mehrwert und Information also aus mehreren Seiten bestehende Zeitschriften. In jenen stehen nicht zwangsläufig die zu vermarktenden Produkte im Vordergrund. Vielmehr gehen Unternehmen geschickt vor und integrieren ihre zu bewerbende Ware smart in den Content des Magazins. Die Produkte tauchen dort eher „zufällig“ und intelligent eingebaut auf.

So ist den letzten Jahren vermehrt zu beobachten, dass Discounter zusätzlich zu ihren Produktprospekten informative Magazine herausbringen. In jenen tauchen verschiedene Themenwelten auf, die von Ratgebern über Rezepten bis hin zu Spiel und Spaß ziemlich weit reichen. Gerade die Rezepte bieten sich als „unauffällige“ Werbefläche an. Dies ist der smarte Weg, auf dem heute geworben wird.

kari-shea-0TIAKTH3UdM-unsplashBroschüren: Vielfältige Drucksache für zahlreiche Anlässe

Während einseitige Produktprospekte nur begrenzt Platz zur Präsentation bereithalten, sieht dies rund um den Broschürendruck natürlich anders aus. Hier stehen je nach Wunsch weitaus mehr Seiten zur Verfügung, um Inhalte zu kommunizieren. Hinzukommen die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich der Bindung. Besonders bewährt haben sich die Rückstichheftung und Klebebindung.
Insbesondere Letztere garantiert Langlebigkeit und macht die aus Papierbögen zusammengefügte Drucksache zu einer auch später noch informativen Lektüre mit Mehrwert.
Allein dies zeigt, weshalb der Tod des klassischen Produktprospekts kein Weltuntergang ist:
Die mehrseitige Präsentation in weitaus hochwertigerer Form bietet Unternehmen
neue Möglichkeiten und befriedigt die Wünsche der Verbraucher nach Mehrwert.

 

Magazine: Hochwertige Präsentation wichtiger Inhalte

Broschürendruck bietet im Vergleich zum klassischen Produktprospekt oder Falzflyer jede Menge Vorzüge. Magazine gehen noch einen Schritt weiter, indem sie Inhalte besonders hochwertig darstellen. Von der Bindungsart über das Papier bis hin zum Format:
Auch Magazine lassen sich nach den individuellen Vorlieben gestalten, um dann als ideales Werbemittel zu fungieren. Die Frage wird sein, wie die weitere Entwicklung in diesem Punkt aussieht. Wird der Ruf der Verbraucher nach noch mehr Informationen erklingen oder setzen sich doch wieder kompaktere Drucksachen durch, die weniger Aufmerksamkeit erfordern und das wirklich Wichtige prägnant kommunizieren?
Vielleicht wird es auch eine Kombination aus beidem: gleicher Mehrwert bei weniger Werbefläche.

 

Topics: Tipps & Tricks