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Stress am Arbeitsplatz

Gepostet von MY MATZ Redaktion am Jan 23, 2019 4:00:00 PM

Stress am Arbeitsplatz: Ursachen, Folgen und Tipps zum Reduzieren

 

Höher, weiter, schneller: Unsere moderne Gesellschaft fußt mehr denn je auf dem Leistungsgedanken. Die Belastungen am Arbeitsplatz steigen immer mehr, da unterschiedlichste Faktoren zu einem erhöhten Arbeitspensum führen. Mehr schaffen in weniger Zeit – mittel- bis langfristig geht dies bei den wenigsten Arbeitnehmern gut. In diesem MY MATZ-Blogbeitrag erfahren Sie, welche Ursachen Arbeitsplatz-Stress hat, welche Folgen sich aus ihm entwickeln und wie Sie ihn reduzieren können.

 

 

 

Was ist Stress?

 

Stress entsteht immer dann, wenn zwischen den Möglichkeiten von Individuen und den Anforderungen, die die Arbeitswelt an jene stellt, ein Ungleichgewicht herrscht. Die Organisation, der Inhalt sowie die Umgebung der Arbeit können dabei betroffen sein und in Arbeitnehmern unangenehme Gefühle hervorrufen. Sollten Sie sich hilflos, ängstlich und innerlich angespannt fühlen, sind Sie eindeutig gestresst. Viele Betroffene fühlen sich überfordert und reagieren mit körperlichen Beschwerden. Andere wiederum lieben derartige Situationen und nehmen stressige Arbeitsbedingungen als Herausforderung wahr. Die Gefahr, irgendwann im Burnout zu enden, ist aber auch bei der letztgenannten Gruppe gegeben und sollte nicht unterschätzt werden. Kurz und gut: Physische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind immer schädlich.

 

 

Wie entsteht Stress am Arbeitsplatz?

 

Stressoren – auch als Stressreize bekannt – sind für die Entstehung des unbehaglichen Gefühls verantwortlich. Es gibt sie auf verschiedenen Ebenen und sie sind wahrlich nicht nur auf das Büro als Arbeitsort beschränkt. Dies ist wichtig zu erwähnen, schließlich denken viele Menschen rund um das Thema Burnout verstärkt an Schreibtischarbeit. Jedoch können unter anderem auch Arbeiter auf einer Baustelle gestresst sein, indem sie zum Beispiel unter enormem Zeitdruck stehen und die ihnen aufgetragene Arbeit nicht rechtzeitig fertigstellen können. Es ist daher sehr bedeutend, dass Sie sich vergegenwärtigen: Psychische Belastungen treten auch dort auf, wo eigentlich das Arbeitsschutzgesetz Schlimmeres verhindern sollte.

 

 

Stressoren auf psychisch-mentaler Ebene

 

Stressreize, die Ihren psychisch-mentalen Bereich betreffen, entstehen schnell. Bereits unklare Zuständigkeiten und eine schlechte Einarbeitung genügen, um sich gestresst zu fühlen. Zeit- und Leistungsdruck bewirken wie unklare Zielvorgaben, unzureichendes Feedback und widersprüchliche Anweisungen dasselbe.

 

 

  • Multitasking
  • Unübersichtlichkeit und Informationsflut
  • Angst vor Misserfolg

 

oder auch ständige Unterbrechungen kommen hinzu. All diese Stressoren können Sie daran hindern, Ihre Leistungsfähigkeit voll und unter realistischen Gesichtspunkten auszuschöpfen. Überforderung entsteht zudem durch ein unausgewogenes Maß zwischen Arbeitstempo beziehungsweise Leistungsmenge und zur Verfügung stehender Zeit. Überraschend: Auch Unterforderung kann Arbeitnehmern zusetzen und stressbedingte Reaktionen wie auf Dauer schädliche Schlafstörungen hervorrufen.

 

 

Stressoren auf sozialer Ebene

 

Sie sind auf der Arbeit gestresst, klagen jedoch über keinerlei Stressoren aus dem psychisch-mentalen Bereich? Dann gib es möglicherweise soziale Faktoren, die Ihnen zu schaffen machen. Vielleicht erkennen Sie Kollegen und Vorgesetzte nicht ausreichend an oder Ihnen fehlt die Unterstützung. Auch ein generell schlechtes Betriebsklima mit unzureichender Wertschätzung vieler Kollegen untereinander kann die Arbeit zur Hölle machen.

 

 

  • Diskriminierung
  • Konkurrenzdruck
  • Konflikte

 

und eine grundsätzliche Angst davor, Ihren Job zu verlieren, sind weitere Stressreize. Nicht zu unterschätzen: Wenn Sie Arbeit und Familie nicht unter einen Hut bringen können, sind Sie über kurz oder lang gestresst. Werden Sie gemobbt, lassen entsprechende Reaktionen Ihres Körpers nicht lange auf sich warten.

 

 

Stressoren auf emotionaler Ebene

 

Emotionen haben eine enorme Auswirkung darauf, wie wir uns fühlen. Dies trifft auch auf Ihr Wohlbefinden zu, so dass Sie sich unbedingt fragen sollten: Wie ist es sowohl um meine Emotionen als auch um jene von Kollegen und Kunden bestellt? Sind Sie zum Beispiel gezwungen, immer freundlich zu sein, kann Sie dies extrem negativ beeinflussen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie sich in Ihrem Inneren ganz anders fühlen und die Freundlichkeit dadurch spielen müssen. Dieser Widerspruch ist nicht zu unterschätzen.

 

 

  • Demütigungen
  • Kränkungen
  • Beleidigungen

 

runden das Bild jener Stressreize ab, die auf emotionaler Ebene Arbeitsplatz-Stress hervorrufen können.

 

 

Stressoren auf physischer Ebene

 

Ist es auf Ihrer Arbeit besonders laut? Oder herrschen eine außergewöhnliche Kälte beziehungsweise Hitze? In allen drei Fällen könnten Sie sich gestresst fühlen. Merken Sie sich: Alles, was nicht Ihrer Gewohnheit entspricht, wird Sie zumindest kurzfristig beeinträchtigen. Je nachdem, wie Sie sich an die ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen anpassen – falls dies überhaupt möglich ist –, können derartige physische Stressreize zu einem ernsthaften Problem werden. Schichtarbeit, auch in der Nacht, bringt Ihre körperlichen Abläufe durcheinander und raubt Ihnen den Schlaf in der Nacht. Auch fehlende Pausen setzen Ihrer Leistungsfähigkeit zu und machen Sie auf lange Sicht krank.

 

 

Wie lässt sich Arbeitsplatz-Stress reduzieren?

 

Es existieren verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Arbeitsstress minimieren können. Einige wollen wir Ihnen vorstellen, allerdings sollten Sie generell bedenken: Eine ausgeprägte Arbeitsmedizin kann viele Probleme erkennen und verhindern. Greifen Sie daher auf Ihre betriebsärztliche Vorsorge zurück und sprechen Sie eventuelle Missstände in diesem Punkt unbedingt an. Denn die Aufgaben der Arbeitsmedizin sind klar:

 

 

  • Harmonisierung des Verhältnisses zwischen Arbeit und Mensch
  • Verhinderung gesundheitlicher Schäden durch Hygiene und Prävention
  • Therapie sämtlicher gesundheitlichen Störungen, auch von Berufskrankheiten

 

Entspannungsmethoden erlernen und anwenden

 

So gestresst Sie nach einem anstrengenden Arbeitstag auch sein mögen: Sie müssen es irgendwie hinkriegen, abzuschalten und Ihre Energiereserven wieder aufzuladen. Erlernen Sie daher mindestens eine, idealerweise aber mehrere Methoden, mit denen Sie sich entspannen können. Sie trainieren mit jenen Ihr Wohlbefinden und lernen, gelassener zu werden. Denkbar sind die folgenden Entspannungsmethoden:

 

 

  • Autogenes Training
  • Tai Chi
  • Yoga
  • Qi Gong
  • Progressive Muskelentspannung

 

Während Autogenes Training eine Art Selbsthypnose ist, baut Jacobsons progressive Muskelentspannung psychische Strapazen durch An- und Entspannen Ihrer Muskeln ab. Mit Atem- und Körper-Übungen (Yoga) stabilisieren Sie Ihren Kreislauf und verbessern Ihre Konzentration, mit langsam fließenden Tai-Chi-Bewegungen lösen Sie Verspannungen. Zudem profitiert Ihr Immunsystem.

 

 

Resilienz-Übungen zur Stärkung der seelischen Widerstandskraft

 

Resilienz ist der Schlüssel, um schwierige Situationen zu meistern. Bei jedem Menschen ist diese Fähigkeit unterschiedlich ausgeprägt: Während die einen auch nach mehreren Rückschlägen immer wieder aufstehen, verlieren die anderen bereits beim ersten Gegenwind das Gleichgewicht. Je nachdem, wie es um Ihre Resilienz bestellt ist, können Sie mit Schwierigkeiten auf der Arbeit besser oder schlechter umgehen. Sie können an Ihrer Resilienz arbeiten. Doch was, wenn Sie während eines hektisch-stressigen Arbeitstages schnell Ihr Wohlbefinden wiederfinden müssen? Dann helfen Ihnen Antistress-Bälle und Antistress-Figuren, die Sie zur Entspannung und zum Stressabbau knautschen und kneten können.

 

 

Zeitpläne entwickeln

 

Arbeiten Sie ohne Plan, können Sie die Uhr danach stellen: Zum einen werden Ihre Projekte über kurz oder lang scheitern, zum anderen werden Sie am Ende eines jeden Arbeitstages bis ins Mark gestresst sein. Mit Antistress-Bällen und Antistress-Figuren, die übrigens auch wunderbar als Teil Ihres Merchandisings und Employer Brandings fungieren, können Sie bei dieser Arbeitsweise punktuell Besserung erzielen. Doch für dauerhaften Erfolg sollten Sie planmäßig vorgehen und detaillierte Zeitpläne entwickeln. Falls bereits im Vorfeld bekannt, organisieren Sie alle anfallenden Aufgaben und überlegen, wie lange Sie für deren Erledigung benötigen. Tages-, Wochen- und sogar Monatspläne bieten sich an. So haben Sie stets ein Ziel vor Augen, auf das Sie konkret hinarbeiten können.

 

 

Weitere Möglichkeiten zum Minimieren von Belastungen

 

Um durch Zeitdruck und Co. entstandenen Schlafstörungen oder psychischen Problemen zu entgehen beziehungsweise jene zu reduzieren, gibt es eine Reihe weiterer Methoden. Sorgen Sie beispielsweise dafür, sich immer ausreichend mit Energie zu versorgen und genügend Pausen einzulegen. Essen, Trinken und Arbeitspausen: Nur so halten Sie Ihre Konzentration hoch und minimieren Arbeitsstress. Beachten Sie dabei auch die menschliche Leistungskurve, die ganz natürlich morgens ihr Maximum und nachmittags ihr Minimum erreicht. Ist Ihr Arbeitspensum zu hoch und die zur Verfügung stehende Zeit zu gering, suchen Sie sich Unterstützung. Lassen Sie bei Ihrem Vorgesetzten nicht locker. Und: Lösen Sie Strukturprobleme auf Ihrer Arbeit – selbstverständlich zusammen mit dem Management –, um effizienter und „entstresster“ arbeiten zu können.

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